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🗓️ RATGEBER

Die 20-Minuten-Wochenplanung: eine Routine, die wirklich hält

Wochenplanung scheitert meistens daran, dass sie zu groß gedacht wird. Diese Version braucht ein Blatt Papier, zwanzig Minuten und keinen einzigen neuen Account.

Minute 1–5: Rückblick

  • Was ist letzte Woche liegen geblieben?
  • Was hat unerwartet Zeit gefressen?
  • Was lief gut genug, um es zu wiederholen?

Minute 6–10: Drei Prioritäten

Nicht zehn Aufgaben – drei Ergebnisse. Wenn am Sonntag darauf nur diese drei erledigt sind, war die Woche gut. Alles andere ist Bonus und darf verschoben werden.

Minute 11–15: Termine und Realität

Trage die Fixtermine ein und schaue ehrlich, wie viele freie Blöcke übrig bleiben. Die meisten Wochenpläne kippen, weil sie 40 Stunden Arbeit in 12 freie Stunden legen.

Minute 16–20: Puffer und Belohnung

  • Ein halber Tag bleibt bewusst leer
  • Ein fester Termin, auf den du dich freust
  • Ein Katch-up-Slot für alles, was schiefgeht

Warum Papier hier gewinnt

Ein Wochenblatt liegt offen auf dem Tisch und erinnert dich, ohne dass du es öffnen musst. Genau das ist der Unterschied zu jeder App: keine Anmeldung, keine Benachrichtigung, kein Feed daneben.

Häufige Fragen

Sonntag oder Montag planen?

Sonntagabend nimmt Montagmorgen den Druck. Wenn Sonntag heilig ist, geht auch Freitagnachmittag.

Was, wenn ich eine Woche auslasse?

Dann startest du mit dem Rückblick der letzten zwei Wochen. Der Plan verzeiht Lücken.

Reicht nicht der Handy-Kalender?

Für Termine ja. Für Prioritäten nicht – der Kalender zeigt, wann du beschäftigt bist, nicht, was wichtig ist.